Kanyakumari, Shopping und der Rückflug

Panorama vom Kap (leider schlechte Quali, da Handyfoto)

In Trivandrum sind wir am Dienstag mehr umhergeirrt als dass wir es erkundet haben – den Padmanabhaswamy Tempel haben wir dann am Ende aber trotzdem gefunden. Dort trafen wir einen Haufen Pilgerer, die sich alle mit uns fotografieren lassen wollten 🙂
Mittwoch haben wir uns dann für die letzte Nacht noch ein etwas edleres Zimmer in einem anderen Hotel gesucht, so als standesgemäßen Abschluss. Danach ging es dann nach Kanyakumari. Der am Kap Comorin gelegene Ort hält einige Sehenwürdigkeiten bereit, von denen wir allerdings nur einen Teil besucht haben. Allein dort hin zu kommen war schon ein kleines Abenteuer. 11:40 habe ich im Internetcafe gelesen, dass 15 Minuten später einer der wenigen Busse fährt. Also sind wir schnell raus auf die Straße, in eine Rikscha und ab zur Haltestelle.

Juri am Kap
Zum Glück wusste der Fahrer Bescheid, denn sonst wären wir zur falschen Bushaltestelle gefahren 🙂 8 Minuten vor 12 saßen wir dann im Bus und kurz darauf ging es auch schon los. Die Fahrt dauerte allerdings ca. 3 Stunden, denn es sind nicht 40 sondern fast 90 Kilometer und die Durchschnittsgeschwindigkeit war anscheinend 30 km/h. In Kanyakumari besuchten wir das Gandhi Memorial, von dessen Balkon man einen guten Ausblick über die Gegend und das Kap hat. Den Tempel dort haben wir aufgrund von Zeitmagel nicht besucht, dafür den Bazar, der sich anscheinend auf die zahlreichen Pilger spezialisiert hat – er gibt dort sehr günstig (jedes Teil 5 Rupien) sehr sinnlosen Krempel.
Um 18:15 sollte dann auch schon unser Bus zurück nach Trivandrum fahren. 15 Minuten später ging es wirklich los und nochmal gut 3 Stunden später kamen wir ziemlich erledigt wieder in unserem Hotel an. Wir haben es gerade noch so geschafft, beim Zimmerservice Essen zu bestellen (ja ihr habt richtig gelesen, es gab einen Zimmerservice! :)).
Autorikscha in Trivandrum

Donnerstag war dann unser letzter Tag in Trivandrum, für 17:30 hatten wir einen Flug nach Mumbai gebucht. Den Vor- und Nachmittag verbrachten wir mit Einkaufen von Souvenirs für uns und die Daheimgebliebenen. Dann fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen (den richtigen Bus zu finden hat uns nochmal ne Menge Nerven gekostet) und gegen 21:00 kamen wir in Mumbai an.
Unser nächster Flug startete allerdings erst um 6:20 am nächsten Morgen, also verbrachten wir ein paar sehr lange und langweilige Stunden in der Wartehalle des Chhatrapati Shivaji International Airport bis es endlich losging.
Anflug auf Mumbai bei Nacht
Ungefähr 12 Stunden später betraten wir in Franfurt wieder deutschen Boden 🙂 Die Menschen sahen alle ziemlich hell aus, die Taxifahrer versuchten nicht lautstark uns zur Mitfahrt zu bewegen und auf der gesamten Busfahrt nach Darmstadt zu Ikas Auto wurde nicht ein einziges Mal gehupt – ganz schön ungewohnt (von den frostigen Temperaturen ganz zu schweigen!)

Jetzt gilt es, möglichst schnell wieder hier zuhause „anzukommen“ denn am Montag geht für mich dann schon die Berufsschule und damit der neue Alltag als Azubi los. Ich hoffe unser kleines Reisetagebuch hat euch allen gefallen. Nach Auswahl wird es hier auch noch ne Menge weiterer Fotos geben, also schaut bald mal wieder rein!

Unsere Reiseroute:

Größere Kartenansicht

von Kannur nach Thiruvananthapuram

Hammer und Sichel Bild an Hauswand in Kannur

Wie versprochen kommt jetzt die kommunistische Propaganda 😉 Gefunden habe ich die Bilder an verschiedenen Hauswaenden in Kannur. Den alten Che habe ich hier in Thiruvananthapuram auch schon auf Plakaten entdeckt. Thiruvananthapuram oder auch Trivandrum genannt (wesentlich einfacher!) liegt schon fast an der Suedspitze Indiens. Das Kap, wo das arabische Meer, der indische Ozean und der Golf von Bengalen zusammentreffen, ist nur 40 km entfernt. Dort wollen wir morgen mal hinfahren.

Noch mehr kommunistische Propaganda in Kannur

Die Fahrt mit dem Nachtzug von Kannur nach Trivandrum war recht entspannt und hat ca. 12 Stunden gedauert (knapp 500 km). Wir hatten reservierte Schlafkojen und die waren auch noch frei als wir ankamen. Da war der Ticketkauf schon aufregender aber am Ende auch absolut problemlos als wir erstmal kapiert hatten wie es laeuft. In einem Restaurant in Kannur, welches wir aufgrund der geringen Preise und des guten Essens schnell liebgewonnen hatten, lernten wir Sonu kennen – einen Ingenieursstundenten der dort nebenbei kellnert. Ihn trafen wir kurz vor der Abfahrt nochmal am Bahnhof und er fuehrte uns zu unserem Gleisabschnitt. Die Fahrt war wie gesagt ganz angenehm – Ika hat so gut geschlafen wie nie in den letzten drei Wochen, ich war mehr wach aber das war auch ok. Hier in Trivandrum haben wir uns bei Kukie’s Holiday Inn eingemietet, fuer 275 Rupien (ca 4 Euro) pro Nacht. Morgen wollen wir uns fuer die letzte Uebernachtung was edles ab 1000 Rupien suchen und fuer uebermorgen haben wir einen Inlandsflug gebucht, der uns nach Mumbai zurueck bringt. Von dort geht es dann ein paar Stunden spaeter schon wieder Richtung Heimat. Aber daran will ich noch garnicht denken, jetzt erkunden wir erstmal Thiruvananthapuram!

indischer Fahrradladen in Kannur

von Mysore nach Kannur

Der Artikel von gestern hat jetzt Bilder: angucken! 🙂
Edit: dieser Artikel hat jetzt auch Bilder 😉
Ausserdem, hab ich die anderen Bilder jetzt auf die Artikel verteilt und noch ein paar weitere hinzugefuegt – es lohnt sich also, nochmal durchzugucken!

Mysore Palace bei Nacht

Endlich sind wir in Kerala angekommen!

Wir mit Busfahrer und Kontrolleur (leider unscharf)

Thomas und Caro haben wir gestern leider verpasst, einen Bus haben wir allerdings zum Glueck bekommen. War ziemlich knapp, fast haetten wir noch eine Nacht in Mysore festgesessen. Wir hatten uns einen Bus um 23:15 rausgesucht. Als wir auf diesen warteten, sahen wir einen anderen, auf dem auch Cannanore (=Kannur) stand und dachte so gehste mal hin nachfragen. Es stellte sich raus, dass es der letzte fuer diesen Tag war und er ausserdem ueberfuellt war. Dem Kontrolleur war das egal, er sagte uns ganz locker: „Passt schon, setzt euch einfach hinter den Fahrer.“ Tatsaechlich gab es dort eine kleine Liege, auf der wir dann die naechsten acht Stunden Holperfahrt verbrachten.

Ika und der nette Kontrolleur

Dafuer hatten wir die beste Aussicht ueberhaupt (der Weg fuehrte durch ein Naturschutzgebiet, wo wir ein paar Chitals (auch bekannt als Axishirsch oder „spotted deer“) sahen) und wir haben den Kontrolleur ein wenig kennengelernt, denn wir haben uns den Grossteil der Zeit mit ihm unterhalten.
Bei einer Pause hat er uns dann sogar Geld fuer Tee geliehen, weil wir nicht an unsere Portemonnaies rankamen. Wirklich ein schoenes Erlebnis auch wenn die Strasse teilweise noch schlimmer war als auf der Strecke von Mangalore nach Hassan!

Heute morgen um 7 Uhr sind wir dann in Kannur angekommen und zu dem Guest House gelaufen, welches wir im Lonely Planet entdeckt hatten. 220 Rupien fuer ein Zimmer mit Meerblick, fast zu schoen um wahr zu sein.

Meerblick in Kannur, Kerala

Wahr wurde es dann auch nicht, denn es war voll. Wir haben ein paar Meter weiter in einem Luxuszimmer mit Klimaanlage und heisser Dusche eingecheckt. Kostet gleich ueber 1000 Rupien, aber selbst das sind ja gerade mal 15 Euro. Hier in Kerala ist es nochmal ne Eecke heisser, aber ich bin gespannt auf den Strand. Demnaechst lade ich Fotos mit Hammer und Sichel drauf hoch, die sieht man hier ueberall, denn Kerala ist kommunistisch regiert 😉

Belur, Halebid und dann nach Mysore

geplatzter Reifen auf dem Weg nach Halebid

Hassan war eine erfrischende Abwechslung zum Indien wie wir es bisher kennengelernt hatten. Niemand wollte uns auf aggressive Art und Weise etwas verkaufen, nur weil wir helle Haut haben und alle waren sehr freundlich zu uns und gruessten uns nett. Wir waren allem Anschein nach auch die einzigen Touristen vor Ort – erst kurz vor unserer Abreise haben wir andere gesehen. Abends waren wir in einem Restaurant etwas essen. Die Belegschaft gab sich unglaublich viel Muehe und dekorierte sogar unser Essen mit einer Art duenner Silberfolie – sowas hatte kein anderer Gast bekommen. Auf dem Heimweg probierten wir dann auch mal indische Suessigkeiten. Burfee nannte sich das was wir nahmen, was ein wenig an weiches Toffee erinnerte und unendlich suess war 🙂

Tempelbewohner in Halebid

Am naechsten Morgen ging es los mit der Besichtigungstour. Die haette allerdings auch fast ein schnelles Ende gehabt: auf dem Hinweg nach Halebid gab es einen ohrenbetaeubenden Knall – ein Hinterreifen vom Bus war geplatzt.

Zum Glueck sind die hinteren Reifen bei den Bussen doppelt und so konnten wir noch bis Halebid weiterfahren.

Hoysaleswara Tempel, Halebid

Vor dem Hoysaleswara Tempel holte uns das touristische Indien wieder ein. Es waren zwar nicht viele Verkaeufer, aber die versuchten extrem hartnaeckig ihre Waren an den Mann oder die Frau zu bringen. Der Tempel selber war wunderschoen und mit ca. 35000 Bildnissen verschiedener Goetter und Szenen aus den Schriften verziert.

Danach waren wir noch bei einer nicht weit entfernten Jain Tempelanlage mit drei kleineren Tempeln. die Jain Tempel sind von aussen sehr schlicht, aber die Saeulen im Inneren sind wahre Schmuckstuecke und dazu noch bis zum Hochglanz poliert.

Ika vor dem Hoysaleswara Tempel

In Belur im Keshava Tempel sollte es um 15:00 eine Puja (Zeremonie) geben die wir uns angucken wollten. Leider kam in Halebid so lange kein Bus, dass wir es nicht geschafft haben. So konnten wir uns nur die Tempelanlage angucken, von der das herausragendste das grosse Gopuram (Eingangstor) ist.
Inder vor dem Hoysaleswara Tempel

Als wir aus Belur zurueck nach Hassan kamen, war es schon zu spaet, um noch nach Sravanabelagola weiterzufahren. Also haben wir fuer eine weitere Nacht in dem guenstigen Hotel eingecheckt und den Besuch dort auf den naechsten Morgen verschoben. Diese Nacht war fuer Ika recht verhaengnisvoll. Zwar waren Moskitos kein Problem, aber irgendetwas hat die gestochen oder gebissen und das tat danach ziemlich weh.
Jain Tempel, Halebid
Es stellte sich spaeter heraus, das man von Sravanabelagola sehr schlecht nach Mysore, unserem naechsten Ziel, weiterfahren kann. Also haben wir uns entschlossen, direkt nach Mysore zu fahren und dies dann gestern auch getan. Nach 3 Stunden recht entspannter Busfahrt kamen wir am Nachmittag dort an und fuehlten uns mit unseren grossen Ruecksaecken gleich wie Freiwild: auf dem Weg zum Hotel wurden wir gleich mehrmals von verschiedenen Indern darauf hingewiesen, dass sie das beste und billigste Hotel am Platze kennen und uns auch gern dort hin fuehren wuerden. Die ersten beiden Hotels unserer Wahl waren leider beide voll, also checkten wir im „Mysore Hotel Complex“ ein, einem ungemuetlichen Riesenbunker. Nach dem einchecken wollten wir erstmal zur Post, ein paar Karten loswerden.
Gopuram des Keshava Tempels, Belur
Auf dem Weg trafen wir einen jungen Inder, der uns schon zweimal vorher ueber den Weg gelaufen war und uns unter anderem auch ein Hotel empfohlen hatte. Diesmal fragte er uns, ob wir den Bazar sehen wollen, wo man sieht wie Raeucherstaebchen gemacht werden. Er kannte sogar das deutsche Wort „Raeucherstaebchen“ und erzaehlte uns, dass er Nina Hagen cool findet 😀 Er fuehrte uns im Norden Mysores herum und am Ende landeten wir in einer Wohnung wo wir zwar nicht sehen konnten, wie man Raeucherstaebchen herstellt, aber sehr wohl welche kaufen konnte, genau wie viele verschiedene Oele die uns dann auch sogleich auch alle vorgestellt wurden. Eigentlich eine betruegerische Nummer, aber fuer uns dann doch ein Gluecksfall, denn wir fanden dort ein Oel, welches bei Ikas Stichen/Bissen sofort Linderung brachte (schwarzer Jasmin).
Melon Mania in Belur
Das kauften wir dann und noch zwei andere, unter anderem das Oel der Wasserlilie, welches als natuerliches Insektenschutzmittel verwendet wird. Aufgrund der Erfahrungen hier und der wenigen Zeit die uns hier in Indien noch bleibt, entschieden wir uns dann, nur eine Nacht in Mysore zu bleiben und danach nach Kerala weiterzufahren.
Heute waren wir auf Chamundi Hill direkt suedlich von Mysore. Auf den „Huegel“ (ist immerhin 1000m hoch) faehrt ein Bus und oben drauf ist dann ein Tempel. Es war sauvoll, da Wochenende war und ausserdem am Donnerstag ein religioeses Fest bei dem alle Kuehe gefaerbt wurden.

Bunte Kuh

Auf dem Weg zum Tempel trafen wir dann auf einmal Thomas und Caro wieder, die beiden Weltreisenden, die wir im Bus von Mapusa nach Panaji kennengelernt hatten. Sie waren ueber Hampi und Bangalore nach Mysore gekommen und hatten sich witzigerweise den gleichen Tag fuer den Ausflug ausgesucht 😀 Wir haben uns dann mit den beiden fuer heute Abend zum Essen verabredet. An Chamundi Hill gibt es auch eine ueber 1000stufige Treppe, welche von pilgernden Hindus benutzt wird um hochzukommen. Wir sind sie hinuntergestiegen 😉 Auf dem Weg gibt es eine 5 Meter grosse Nandi Statue, die wir uns natuerlich auch angesehen haben.

Ika streichelt eine Kuh auf dem Chamundi Hill, Mysore
der Affe hat keine Angst vor uns (Chamundi Hill, Mysore)
Nandi Statue auf dem Chamundi Hill
Ika beim Abstieg vom Chamundi Hill

Inzwischen haben wir aus dem Hotel ausgecheckt und heute nach geht es dann mit dem Bus nach Kannur in Kerala.

Edit: es gibt Bilder!

von Palolem nach Hassan

Gecko in unserer Huette
Gecko in unserer Huette in Palolem, Goa

Nach vier angenehmen und bis auf die obligatorischen Verkaeufer am Strand auch entspannten Tagen hiess es fuer uns Abschied nehmen von Goa. Die Huette im Village Utopia war echt cool und der Betreiber extrem nett, also haben wir an die erste Nacht dort noch zwei weitere angehaengt.

Am Montag haben wir einen Ausflug ins Cotigao Wildlife Sanctuary gemacht und dort die lokale Flora und Fauna in einer besser erhaltenen Form als man sie sonst erlebt bewundern koennen. Wir haben mehrmals Affen getroffen, die um uns herum zwischen den Baeumen hin und her gesprungen sind.

Panorama im Cotigao Wildlife Sanctuary

Einmal hat sich dabei ein dickes Stueck Ast geloest und ist wenige Zentimeter neben Ika eingeschlagen… Glueck gehabt!!! Es gab dort Aussichtspunkte – einer davon war quasi ein Baumhaus, 15-20 Meter hoch mit einer nicht sehr vertrauenserweckenden Metall-Leiter, die wir beide mit einem mulmigen Gefuehl hochstiegen.
Als wir nach dem Ausflug zurueck nach Palolem kamen, probierten wir ein Restaurant aus, von dem wir schon im Lonely Planet gelesen hatten – das „Blue Planet“, ein vegetarisch/veganes Bio-Restaurant mit interessanter Speisekarte und extrem nettem Besitzer. Bis zu unserer Abreise aus Goa haben wir nur noch dort gegessen 😉

Der Tree Top Aussichtspunkt war ganz schoen weit oben

Dienstag waren wir dann an unserem letzten Tag auch mal ein wenig schwimmen und in der Nacht stand unsere erste indische Zugfahrt an – nach Mangalore. Wir buchten zweite Klasse (100 Rupien pro Person fuer 400km) und standen dann als der Zug eine Stunde nach geplanter Ankunft endlich kam in einem Waggon voller Inder, die auf dem Gang und auf den Gepaecknetzen pennten. Zusammen mit Sean und Leonore, einem Backpackerpaerchen aus England, die wir am Bahnhof kennengelernt hatten, hockten wir uns in eine Ecke und versuchten zu schlafen.

Juri beim Abstieg vom Tree Top

Zum Glueck wurde der Zug mit der Zeit leerer und es wurden sogar Sitzplaetze frei 🙂 Um 7:30 heute morgen kamen wir dann in Mangalore, Karnataka an und von dort fuhren wir gleich weiter mit dem Bus nach Hassan. Diese Busfahrt war die krasseste, die ich jemals erlebt habe. Der Bus war recht komfortabel, aber die Strasse, die wir durch die Berge nach Hassan fuhren hat ihren Namen nicht verdient. Mondlandschaft waere eine bessere Bezeichnung dafuer 😀 Wir haben dann auch fuer die knapp 170km von Mangalore nach Hassan ueber 5 Stunden gebraucht! Zum Glueck haben wir hier dann schnell ein guenstiges Hotel (280 Rupien/Nacht) gefunden – wir ruhen uns eine Nacht aus und morgen machen wir unsere ersten Tempelbesichtigungen in Belur, Halebid und Svaranabelagola.

Katze im Blue Planet

Gerade gab es mal wieder einen Stromausfall – zum Glueck hat das Inet Cafe ein Notstromaggregat! 😀

Bilder!

Die Bilder habe ich jetzt in die Artikel eingebunden, sieht etwas besser aus finde ich…

von Panaji nach Palolem

Kuh am Strand von Palolem
Kuh am Strand von Palolem, Goa
Als erstes danke fuer die Kommentare – so merke ich, das auch jemand hier liest und fuehle mich nicht so alleine auf der Seite 😀
Bei der extremen Hitze hier (ueber 30 Grad Celsius) wuensche ich mir manchmal aber auch den deutschen Winter zum abkuehlen, ist schon fast unertraeglich heiss hier.

Heute morgen sind wir wie geplant von Panaji mit dem Bus weitergefahren, ueber Margao nach Palolem, einem weiteren Badeort im Sueden Goas. Nicht ganz 3 Stunden und knapp 50 Rupien (75 Cent) spaeter waren wir dort. Kurz vor Palolem hat mich ein Mitfahrer angesprochen. Er fragte ob wir schon eine Unterkunft haetten, denn er vermiete Bambushuetten und wir koennten sie uns ja mal angucken. Er war ziemlich freundlich und garnicht aufdringlich (nicht die Regel hier, die meisten Leute die etwas zu verkaufen haben springen dir ins Gesicht, rennen hinter dir her und labern dich dabei konstant voll) also haben wir seinen Huetten eine Chance gegeben. Die Anlage heisst „Village Utopia“ 😀 und die Huette ist wirklich sehr nett und mit 500 Rupien (7,50 Euro) pro Nacht auch nicht ueberteuert. Also haben wir eingecheckt, erstmal fuer eine Nacht aber ich denke wir bleiben laenger 😉

Hab jetzt auch mal die Bilder von der Kamera auf den USB-Stick gesichert, demnaechst lade ich auch welche hoch aber zuerst geht es zurueck an den Strand 😛

Panaji, Goa

Juri am Meer in Anjuna, Goa
Nach einer sehr qualvollen Nacht mit elender Hitze und Kaefern im Bett sind wir gestern morgen so frueh wie moeglich ins Comfort Guest House (nur ein Haus weiter) umgezogen. Dort wollten wir bei unserer Ankunft schon hin – die Unterkunft wurde uns von zwei Backpackern (Thomas und Caro, ihre Seite: www.bestworldtrip.com) die wir im Bus von Mapusa nach Panaji getroffen hatten empfohlen. Leider war zu der Zeit nix frei, am naechsten Morgen gluecklicherweise schon. Das Zimmer kostet sogar nur 300 Rupien, ist aber um einen gefuehlten Faktor von 10 besser 🙂 Nach dem Gewaltmarsch durch Panaji von Vorgestern bin ich irgendwie total schlapp und komme nicht mehr so recht auf die Beine. Einen Geldautomaten hab ich dabei gluecklicherweise gefunden, Wassermelonen bzw den Markt nicht.
Markt in Panajim, Goa
Zu besagtem Markt sind wir gestern zusammen mit einer anderen Backpackerin, Andrea aus der Schweiz, die mit uns im Comfort Guest House eingecheckt hat, per Bus gefahren und haben uns dort mit Fruechten eingedeckt. Ika ist dann nachmittags gemeinsam mit Andrea nach Old Goa gefahren – ich bin im Hotel geblieben weil ich mich ziemlich schwach fuehlte. Die miese Befindlichkeit ist auch noch immer nicht so recht weg, dafuer ist der lang erwartete Durchfall dazu gekommen 🙁
Abends waren wir dann zu dritt essen – subjektiv das schaerfste seit der Ankunft, hat ganz schoen gebrannt 😀
Sonnenuntergang ueber Old Goa
Heute haben wir bisher noch nicht viel gemacht. Wir waren beim Busbahnhof und haben uns erkundigt wie wir nach Margao kommen, unserer naechsten Station. Dort fahren wir morgen frueh hin und dann entscheiden wir, ob wir noch ein paar Tage in Palolem am Strand verbringen und dort ein Naturreservat besuchen oder gleich weiterfahren Richtung Kerala, dem Bundesstaat Indiens, der seit 1957 eine gewaehlte kommunistische Regierung besitzt (die erste der Welt!)

An alle Leser: Ich wuerde mich sehr ueber ein paar Kommentare freuen 😉

von Anjuna nach Panaji

Kuh und Hund am Strand von Anjuna, Goa
Heute morgen haben wir bei Marys Holiday Homes in Anjuna ausgecheckt und sind mit einem echten indischen Linienbus erst nach Mapusa und dann nach Panaji gefahren. Ika ging es auf der Fahrt nicht so gut – ihr ist seit gestern nacht uebel (lag wohl an einem Ananas-Lassi 🙁 ) aber sie hat sie Fahrt gut ueberstanden und wir sind fuer 20 Rupien (30 ct.) pro Person nach Panaji gekommen. Hier haben wir uns eine ueble Absteige gemietet – heisst ironischerweise „Elite Lodges“ 😀 350 Rupien (5,25 Euro) fuer ein Doppelzimmer ist aber unschlagbar guenstig. Es ist hier richtig heiss und Ika ist immer noch so schlapp, dass ich jetzt allein nach Geld, Internet und Wassermelonen suche.
Strand von Anjuna, Goa
Hoffentlich finde ich gleich noch ne Bank bei der ich was abheben kann (geht leider nur bei wenigen) und was essbares. Mehr spaeter und bald gibts auch ein paar Fotos!

Anjuna, Goa

Juri im Oasis Cafe in Anjuna, Goa
Heute morgen um 8 Uhr sind wir nach einer 12stuendigen Nachtfahrt im Sleeper-Bus (mit Klimaanlage!) in Goa angekommen. Der Bus hielt in Mapusa und von dort sind wir zusammen mit einem anderen deutschen Paerchen, welches wir im Bus kennengelernt hatten, mit dem Taxi nach Anjuna gefahren. Nach einem gemeinsamen Fruehstueck am Strand sind wir zum Peace Land Hotel gestiefelt (mit vollem Gepaeck bei gefuehlten 40 Grad Celsius) um dort zu erfahren, dass die Zimmer dreimal so teuer sein sollten wie im Lonely Planet beschrieben.
Ika nach Mueckenattacke
Wir sind dann zurueck zum Hotel der anderen beiden, wo wir immerhin nur die Haelfte vom Peace Land Preis abdruecken mussten. Die Atmosphaere hier ist voellig anders als in Mumbai – alles voller halbnackter Touristen auf Motorraedern und Rollern… ziemlich uncool. Wir haben das Hotel fuer zwei Tage bezahlt und danach machen wir uns schnellstmoeglich aus dem Staub weiter nach Sueden. Bis dahin machen wir das Beste draus und werden die Zeit hier trotz der Touristenflut geniessen 😉