Tag 04: Kandy, Teil 2

Nova und der Affe

Nach einer weiteren Begegung mit den Affen sind wir heute Vormittag zum Einkaufen und E-Mail checken in die Stadt gegangen.

der war echt dreist…

Als wir am Tempelgelände vorbeigingen, sahen wir dort hinter dem Zaun einen zahmen Elefanten.
Einige Menschen gingen unter seinem Bauch hindurch, einer auch mit einem Baby auf dem Arm – scheint Glück zu bringen oder ähnliches. Ich stand mit Nova auf meinem Arm am Zaun und betrachtete diese Szene. Plötzlich nahm der Elefant unsere Anwesenheit war (was ziemlich ungewöhnlich war, denn es war auf dem Weg am Zaun recht viel Verkehr und davon nahm er keine Notiz) und stiefelte direkt auf Nova und mich zu. Uns trennte dann nur noch der Zaun und er schnüffelte mit seinem Rüssel in Novas Richtung bis er von seinem Mahut wieder zurückgeholt wurde. Auf unserer Tour trafen wir zufällig unsere Bekanntschaft vom Vortag aus dem

Elefant auf Tuchfühlung
DHL! 🙂

botanischen Garten auf der Straße wieder. Meine SMS hatte er angeblich nicht erhalten, aber er nahm es uns auch nicht übel als wir ihm sagten, dass wir nicht zu unserem Treffen kommen würden. Auf dem Rückweg holten wir uns Trinkkokosnüsse – eine leckere Erfrischung, die auch Nova sehr gefallen hat. Zurück im Hostel schnitten wir dann die Jackfruit an, aßen ausgiebig davon und steckten danach Nova zum Mittagsschlaf ins Bett. Gut erholt gingen wir am frühen Abend zur Puja im Sri Dalada Maligawa(Tempel der Heiligen Zahnreliquie) wo der Überlieferung zufolge der linke Eckzahn von Siddhartha Gautama aufbewahrt wird.

Wie auch beim botanischen Garten stimmte der im Lonely Planet angegebene Preis nicht mehr. Diesmal waren es 1000 statt 500Rs… ganz schön heftige Preissteigerungen. Nachdem wir unsere Schuhe abgegeben hatten ging es hinein. Im Eingangsbereich standen

Nom Nom 🙂
Kik !!! 😀

drei Trommler, mit deren Musik die Puja eröffnet wird. Nachdem wir uns deren Musik eine zeitlang angehört hatten, gingen wir Richtung Zahnreliquie. Vor dem Fenster, durch das man einen kurzen Blick auf den Behälter in welchem angeblich der Zahn gelagert wird werfen kann, war eine sehr lange Schlange. Definitiv zu lang um sich mit Kind dort anzustellen. Wir guckten aus der Entfernung zu und führten dann unseren Rundgang fort. Neben mehreren anderen Schreinen gibt es dort auch ein Museum, in dem die Geschichte des heiligen Zahns durch Gemälde und Schautafeln dargestellt wird.

Nach dem Besuch im Tempel waren wir zum Abendessen im „Muslim Hotel“. Endlich ein Restaurant für Einheimische und nicht nur für Touristen! Das Essen war günstig und lecker 🙂 Auf dem Heimweg kamen wir an einer Bank vorbei und ich nutzte die Chance,

Sri Dalada Maligawa von außen

mich wieder mit Bargeld einzudecken. Die Automaten der „People’s Bank“ spucken hier immer erst das Geld und danach die Karte aus. Fatal, ich nahm

Hinter dem Fenster ist der Zahn

das Geld und verließ die Geldautomatenkabine ohne Visa-Karte. Glücklicherweise war aber gleich nach mir ein junger Einheimischer am Automaten, der mich zurückpfiff und mir meine Karte wiedergab. Danke!!! 🙂

Buddha, wer sonst 😉
Nova und ich studieren die Geschichte des Zahns
Ausgang

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