Tag 11: Tangalle

Nach dem Aufwachen packten wir so schnell wie möglich unsere Sachen und ergriffen die Flucht vor den Kakerlaken. Beim Checkout handelte ich noch den Preis auf 800Rs herunter. Mit unserem Gepäck gingen wir dann erstmal zum „Ravindu Guest House“ wo Antonia und Benjamin untergekommen waren. Wir trafen sie beim Frühstücken. Das andere Zimmer, was die Dame des Hauses noch zu vermieten hatte, roch ziemlich muffig. Da die beiden aber auch abreisen wollten, wurden wir ihre Nachmieter 🙂 Nachdem wir noch etwas zusammengesessen hatten, machten sie sich auf den Weg nach Matara. Wir dagegen bezogen unser neues Zimmer und gingen zum ersten Mal in diesem Urlaub im Meer baden. Nova fand die Brandung total super und hatte viel Spaß! 🙂 Und auch ich genoß das Gefühl vom Wellengang, das hatte ich ziemlich lange nicht mehr gespürt…

Am Nachmittag saßen Ika und ich gemeinsam auf der großen Veranda des Ravindu, als ein neuer Gast ankam. Zufällig auch ein Deutscher 😀 Er ist geschätzt 60 Jahre alt und reiste allein. Er setzte sich zu uns und wir unterhielten uns recht lange. Er ist Buddhist und hat interessante Ansichten – es war ein sehr anregendes Gespräch, was mich auch zum Nachdenken gebracht hat. Er ist gerade auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft für seine Frau, die eine Woche später nach Sri Lanka nachkommt – er ist also quasi die Vorhut 🙂

Abends waren wir nochmal in der Stadt und haben Abendessen geholt. Ich habe mir ein vegetable Kotthu gekauft – das ist ein pfannkuchenähnliches Brot mir verschiedenem Gemüse, aber nicht eingewickelt oder so sondern einfach zusammen auf einer heißen Platte mit zwei „Spachteln“ vom Koch in kleine Fetzen gehakt und vermischt. Dazu war eine rote Sauce beigelegt, die ich komplett untergemischt habe. War vielleicht nicht die beste Idee, denn danach war das Kotthu mit Abstand das Schärfste was ich hier bisher gegessen habe 😀

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